Tiergestützte Interventionen, Coaching und Beratung, Zaubertherapie
Das hypnosystemische Coaching geht auf Milton Erickson zurück. Milton H. Erickson wurde als zweites von neun Kindern der Eheleute Albert und Clara Erickson geboren. 1919, kurz nach Abschluss der Highschool, erkrankte Erickson an Kinderlähmung und fiel ins Koma. Zunächst hatte es den Anschein, dass er die Krankheit nicht überleben würde. Nach drei Tagen jedoch kam er wieder zu Bewusstsein, war allerdings vollkommen gelähmt. Bewegungsunfähig saß er später in einem Schaukelstuhl. Erickson verbrachte seine Tage praktisch alleine, die Eltern mussten die Farm bewirtschaften. Der intensive Wunsch aus einem Fenster zu schauen, soll dazu geführt haben, dass sich der Schaukelstuhl leicht bewegte. Dieses Erlebnis motivierte ihn, weiter zu üben. Durch Imaginationen arbeitete er daran, dass seine gelähmten Muskeln wieder funktionstüchtiger wurden. Nach knapp einem Jahr konnte er an Krücken gehen und besuchte die Universität von Wisconsin. Entgegen dem ärztlichen Rat, sich auszuruhen, begab er sich auf einen 1200 Meilen langen Kanu-Trip auf dem Mississippi. Dabei erreichte er wieder eine beachtliche körperliche Stärke. Zwei Jahre später konnte er ohne Krücken gehen, er hinkte lediglich mit dem rechten Bein.
Erickson hat also seine Gedanken, seinen Fokus auf die Lösung seines Problems gelegt. Er hat sich vorgestellt sich bewegen zu können, er hat ein Leben „in Bewegung“ imaginiert!
Und hier befindet sich auch der Kern der hypnosystemischen Arbeit:
Sie tragen die Lösung in sich!
Es liegt an Ihnen zu entscheiden worauf Sie sich fokussieren.